Vernünftiges DSL für Stemwede
Um endlich eine hochwertige
DSL-Versorgung in Stewede zu erreichen, muss
zunächst festgestellt werden, wie der
IST-Zustand aussieht. Hier kann jeder ganz
einfach mitmachen.
So geht's:
- Test durchführen
- Formular ausfüllen
- Senden (wird an die Gemeindeverwaltung
von Stemwede geschickt)
Erläuterung von Dietmar Meier:
Die Vergangenheit hat gezeigt,
dass die Verbraucher für die Nutzung
von Internet und Telefon jedes Jahr eine Verdopplung
der Übertragungsrate fordern. Eine schnelle
Internetverbindung gehört heute als unabdingbare
Standortvoraussetzung nicht nur für eine
florierende Wirtschaft sondern für alle
Bereiche und wird als notwendig empfundene
Basisinfrastruktur angesehen. Gerade im ländlichen
Raum ist man auf Grund mangelnder Verkehrsanbindungen
auf die Nutzung schneller Internetverbindungen
angewiesen, um zukunftsorientiert und wettbewerbsfähig
zu sein, um Standortnachteile ausgleichen
zu können.
Leider muss man für Stemwede
jetzt schon feststellen, dass diese Infrastruktur
in dieser Hinsicht sträflich vernachlässigt
worden ist. Andere, auch kleine Kommunen haben
längst eine Breitband-Strategie entwickelt
und forcieren vehement den Ausbau einer leistungsorientierten,
schnellen Breitband-Versorgung unter Einbindung
von Fördermitteln der EU, des Bundes
und des Landes NRW.
Eine von der Gemeindeverwaltung
initiierte Bedarfsanalyse in der Breitbandversorgung
über das Internet hat sich bislang als
nicht ausreichend gezeigt. Hier ist wesentlich
mehr Aufklärungsarbeit gefordert. Den
Stemwedern, insbesondere unsere Jugend und
der Wirtschaft muss klar gemacht werden, wie
wichtig die schnelle DSL-Anbindung ist, die
auch letztlich zu einer Kostenersparnis für
jeden Nutzer führt.
Wo bleibt die Chancengleichheit
in Deutschland. Jeder sollte vom Wohn- oder
Arbeitsort die gleichen Chancen haben! Bürokratische
Hürden müssen überwunden werden.
Wenn die wirtschaftlich, gewinnorientierte
Deutsche Telekom AG eine Erschließung
und Versorgung mit schnellen Internetanschlüssen
in Stemwede aus m.E. Profitgier nicht ermöglicht,
muss man sich alternativen Anbieter zuwenden.
In Stemwede ist also dringender
Handlungsbedarf angesagt. Die Verwaltung und
die Politik sind nachhaltig aufgefordert,
entsprechende Lösungsansätze, Konzepte
zu erarbeiten und umzusetzen.
Stemwede, 10.12.2009
gez. D. Meier
Aufruf der Gemeinde Stemwede:
Wie kann die Breitbandversorgung
in Stemwede verbessert werden?
Eine ausreichende Breitbandversorgung
(DSL) ist heutzutage Voraussetzung für
schnelle Verbindungen ins Internet. Im Gegensatz
zur Telefonversorgung gehört die DSL-Bereitstellung
aber nicht zur Pflichtversorgung und unterliegt
somit wirtschaftlichen Aspekten. Dies führt
dazu, dass insbesondere in dünn besiedelten
ländlichen Bereichen der Versorgungsgrad
abnimmt, weil ein erforderlicher Netzausbau
unwirtschaftlich ist. Dies wird ganz besonders
dadurch deutlich, dass die Telekom als Betreiber
des vorhandenen Leitungsnetzes sich derzeit
nicht in der Lage sieht, ein konkretes Angebot
zur Verbesserung der Breitbandversorgung in
Stemwede zu machen.
Der Gemeinde Stemwede ist
aber grundsätzlich an einer deutlichen
Verbesserung der Breitbandversorgung gelegen.
Vorrangiges Ziel ist es dabei zunächst,
die unterversorgten bzw. überhaupt nicht
versorgten Bereiche so weit wie möglich
mit Breitband zu versorgen. Als unterversorgt
gelten dabei entsprechend einer Förderrichtlinie
zur Breitbandversorgung Anschlüsse mit
einer Übertragungsrate von weniger als
1,024 MBit/s.
Um zunächst einen Überblick
über die in Stemwede verfügbaren
Bandbreiten zu bekommen, ist die Mithilfe
der Bevölkerung unverzichtbar. Aus diesem
Grund wird auf der Internetseite der Gemeinde
Stemwede (www.stemwede.de) ein DSL-Geschwindigkeitstest
zur Verfügung gestellt. Damit lassen
sich die Übertragungsraten vor Ort feststellen.
Außerdem wird hier eine Eingabemöglichkeit
zur Verfügung gestellt, damit die ermittelten
Bandbreiten sowie weitere Angaben der Verwaltung
auch mitgeteilt werden können.
Ich rufe hiermit alle Internet-Nutzer
in Stemwede dazu auf, sich an der Erhebung
zu beteiligen, damit ein möglichst genaues
Bild des derzeitigen Versorgungsgrades in
Stemwede ermittelt werden kann. Dies ist die
Grundlage für das weitere Vorgehen.
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