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Der
Kyffhäuserbund ist ein Volkbund mit
über 200jähriger Tradition.
Die erste Kameradschaft geht auf 40
ehemalige Füsiliere unter Friedrich
dem Großen zurück, die 1786 in Wangerin/Pommern
gegründet wurde. Ihr Ziel war es, den
im Krieg verwundeten Kameraden und den
Hinterbliebenen der Gefallenen zu helfen.
Heute tragen diese Kameradschaften den
Namen des 1896 zu Ehren Kaiser Wilhelms
I eingeweihten Kyffhäuser-Denkmals,
welches auch ihr Wappen ziert.
Auch die Oppenweher-Kameradschaft wurde
als Krieger- Landwehr- und Reserveverein
gegründet. Dies geschah am 23. August
1874 durch die Teilnehmer und Reservisten
der Kriege von 1864, 1886 und 1870/71
im alten Gasthaus Brockschmidt, der
heutigen Disco Pleasuredome.
Die hiesige Kameradschaft besteht also,
abgesehen von einer Unterbrechung während
und in Folge des zweiten Weltkrieges
seit nunmehr über 125 Jahren.
1945 durch das Regime verboten, gingen
damals die Vereinsfahne und sämtliche
Unterlagen verloren.
1952 wurde sie als erste Kameradschaft
im Altkreis Lübbecke neugegründet und
erhielt zwei Jahre später zum 80jährigen
Bestehen eine neue Fahne.
Vor 3 Jahren konnte nun unter der Mitwirkung
befreundeter Kameradschaften und Vereine
das 125jährige Jubiläum im Gasthaus
Moorhof, dem heutigen Vereinslokal,
gefeiert werden.
Auch in heutiger Zeit gleichen die Ziele,
denen der Gründerzeit. Kameradschaft
und soziales Engagement sind Säulen
des Vereins. Ebenso wird der Schießsport
in Oppenwehe groß geschrieben.
Dementsprechend wird jedes Jahr der
beste Schütze der Kameradschaft mittels
Schießen auf den hölzernen Adler zum
sogenannten Präsidenten gekürt und hält
diesen Titel für ein Jahr inne.
Außerdem
nimmt der Verein mit Frauen- und Männerschießgruppen
an lokalen und regionalen Wettkämpfen
teil.
TEXT: KUB&WB FOTOS:
BRILL
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