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Ein Stück Oppenweher Geschichte zu Ende gegangen

Der Dorfverein „Wir in Oppenwehe e.V.“ bedankte sich bei Susanne Schneider mit einem Blumenstrauß

Vor mehr als 30 Jahren hatte Susanne Schneider einen Traum: Sie wollte sich mit einem eigenen Imbiss selbstständig machen. In Oppenwehe fand sie die passende Immobilie und wagte den großen Schritt. Gemeinsam mit ihren beiden Kindern zog sie von der Stadt aufs Land und machte sich daran, ihre Vorstellung von einem gemütlichen Imbiss Wirklichkeit werden zu lassen.

Die Innenräume wurden umgestaltet, Geräte und Einrichtung angeschafft. Es gab viel zu tun, und bei allem Einsatz durfte auch die Familie nicht zu kurz kommen. Am 28. März 1996 war es schließlich so weit: Mit der Eröffnung von „Iß was“ erfüllte sich Susannes Traum.

In den folgenden Jahren wuchs die Speisekarte, auch die Außenanlagen wurden immer wieder verändert. Für ihre Gäste sollte alles stimmen und der Erfolg gab ihr recht. Weithin bekannt waren Susannes knusprige Schnitzel. Im Sommer wurde der gemütliche Biergarten zu einem beliebten Treffpunkt für Radfahrer und andere Gäste.

Nun ist ein Stück Oppenweher Geschichte zu Ende gegangen: „Iß was“ öffnete zum letzten Mal. Nach drei Jahrzehnten verabschiedet sich Susanne Schneider in den Ruhestand. Oppenweherin bleibt sie weiterhin. Und auf die kommende Zeit mit ihren beiden Söhnen und ihrem fünfjährigen Enkelsohn freut sie sich sehr.

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